Aktuell
IT-Störung im Klinikum Main-Spessart behoben – regulärer Betrieb wieder aufgenommen
Patientenversorgung war zu keinem Zeitpunkt gefährdet – Aufnahmestopp und Abmeldung von der Notfallversorgung aufgehoben
Die IT-Störung im Klinikum Main-Spessart wurde am Montag, 14. September, kurz vor Mitternacht behoben. Die IT-Systeme stehen nun wieder stabil zur Verfügung. Der vorübergehende Aufnahmestopp sowie die Abmeldung von der Notfallversorgung sind seit Dienstag, 0 Uhr, aufgehoben. Das Klinikum ist damit wieder für die reguläre Aufnahme von Patientinnen und Patienten sowie für die Versorgung medizinischer Notfälle erreichbar.
„Wir sind froh, dass wir die Störung zügig beheben konnten. Mein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitenden, die in dieser außergewöhnlichen Situation sehr schnell und professionell reagiert und die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten jederzeit sichergestellt haben. Unsere Notfallpläne für eine solche Situation haben voll gegriffen“, sagt René Bostelaar, Klinikreferent des Klinikums Main-Spessart.
Landrat Christoph Vogel: „Ein IT-Problem bedeutet in der heutigen Zeit natürlich eine empfindliche Störung der Abläufe. Die Klinikleitung hat besonnen und umsichtig gemäß unserer Ablaufplanung reagiert. Die medizinische Grundversorgung vor Ort war zu keiner Zeit eingeschränkt. Ich danke allen, die in dieser Situation gefordert waren, für ihren besonderen Einsatz, um das Problem zügig zu beheben.“
Vogel und Bostelaar betonen gemeinsam: „Wir danken ausdrücklich allen Patientinnen und Patienten, Angehörigen, Rettungsdiensten, niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten sowie allen weiteren Partnern für das Verständnis und die Unterstützung während der Störung.“
Störung frühzeitig erkannt und unmittelbar reagiert
Die Störung war am Montag im laufenden Betrieb festgestellt worden. Da zentrale IT-Systeme (Storage) sowie die telefonische Erreichbarkeit des Klinikums nur noch eingeschränkt zur Verfügung standen, wurden die Krankenhauseinsatzleitung (KEL) und der für derartige Fälle vorgesehene Notfallplan aktiviert.
Um die Sicherheit der Patientinnen und Patienten jederzeit zu gewährleisten, leitete das Klinikum vorsorglich weitreichende Maßnahmen ein. Dazu gehörten insbesondere der Aufnahmestopp und die vorübergehende Abmeldung von der Notfallversorgung.
Parallel arbeiteten die IT-Fachleute gemeinsam mit den betroffenen Bereichen und externen Dienstleistern mit Hochdruck an der Analyse und Behebung der Störung. Landrat Christoph Vogel nahm an den Beratungen der KEL teil und informierte sich vor Ort über die Lage und die eingeleiteten Maßnahmen.
Patientenversorgung jederzeit sichergestellt
Die Versorgung der bereits im Klinikum befindlichen Patientinnen und Patienten war am gesamten Montag gewährleistet. Die medizinischen Geräte waren von der Störung nicht betroffen. Lediglich die digitale Dokumentation und Kommunikation waren zeitweise eingeschränkt. Für sämtliche Abläufe standen entsprechende Ausweich- und Notfallverfahren zur Verfügung.
„Gerade in einem Krankenhaus gilt: Bei einer IT-Störung müssen wir nicht nur möglichst schnell die technische Ursache finden, sondern vor allem sicherstellen, dass medizinische Entscheidungen und die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten zuverlässig weiterlaufen. Genau darauf lag unser Fokus“, erklärt der Ärztliche Direktor, Dr. med. Kilian Distler, der ebenfalls Teil der KEL ist.
Technische Ursache identifiziert
Die Ursache der IT-Störung konnte identifiziert und behoben werden. Es handelte sich ausdrücklich nicht um einen externen Angriff. Die Störung war auf ein internes technisches Problem innerhalb der IT-Infrastruktur zurückzuführen. Patientendaten waren zu keiner Zeit gefährdet.
Nach der Identifizierung der Ursache wurden die betroffenen Systeme schrittweise wieder in Betrieb genommen und auf ihre ordnungsgemäße Funktion überprüft. Die technischen Abläufe und die getroffenen Maßnahmen werden im Nachgang umfassend ausgewertet, um die Ausfallsicherheit der IT-Infrastruktur weiter zu erhöhen.
Regulärer Klinikbetrieb wieder aufgenommen
Mit der Wiederherstellung der IT-Systeme stehen auch die Telefon- und Kommunikationswege wieder zur Verfügung. Eine Aufnahme neuer Patienten sowie die Notfallversorgung sind wieder vollständig möglich und in Betrieb.
Die Situation wird im Nachgang vollständig untersucht und analysiert. Gegebenenfalls nötige Maßnahmen zur IT-Sicherheit und -Stabilität werden ergriffen.