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Damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt

Großübung von BRK und Klinikum Main-Spessart im Rahmen des Zivil- und Katastrophenschutzes

S. Theis

Das Klinikum Main-Spessart und der BRK-Kreisverband Main-Spessart führen am Donnerstag, 28. Mai 2026, ab etwa 17 Uhr eine gemeinsame Großübung zum Zivil- und Katastrophenschutz im Stadtgebiet Lohr durch. Ziel der Übung ist das realitätsnahe Training der Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Krankenhaus bei einem sogenannten Massenanfall von Verletzten (MANV). Im Mittelpunkt stehen insbesondere die Transportorganisation sowie die koordinierte Versorgung und Aufnahme einer größeren Zahl von Patienten im Klinikum unter Anwendung der Krankenhausalarm- und Einsatzplanung.

Im Verlauf der Übung kann es im Stadtgebiet Lohr zu einem erhöhten Aufkommen von Einsatzfahrzeugen sowie zu Blaulicht- und Sondersignalfahrten kommen. Für die Bevölkerung besteht kein Grund zur Beunruhigung. Es handelt sich um eine geplante Übung.

„Gerade bei einer größeren Zahl von Patient:innen kommt es auf klare Abläufe und eine eng abgestimmte Zusammenarbeit aller Beteiligten an. Solche Übungen helfen uns, Prozesse realitätsnah zu überprüfen und weiterzuentwickeln“, sagt Dr. med. Susann Walz, Chefärztin der Zentralen Notaufnahme und stellvertretende Ärztliche Direktorin am Klinikum Main-Spessart.

Auch aus Sicht des BRK sind gemeinsame Übungen ein wesentlicher Bestandteil der Vorbereitung auf außergewöhnliche Einsatzlagen. „Im Ernstfall müssen innerhalb kürzester Zeit zahlreiche Einheiten koordiniert zusammenarbeiten. Das gelingt nur, wenn Abläufe regelmäßig organisationsübergreifend trainiert werden“, erklärt Maximilian Betz, organisatorischer Leiter beim BRK Kreisverband Main-Spessart.

An der Übung beteiligt sind zahlreiche ehrenamtliche und hauptamtliche Einsatzkräfte des Bayerischen Roten Kreuzes sowie Mitarbeitende des Klinikums Main-Spessart. Unterstützt wird die Übung unter anderem durch Kräfte der BRK-Bereitschaften, des Rettungsdienstes, des Einsatzführungsdienstes, der Sanitätseinsatzleitung sowie der Notfalldarstellung.

Die Großübung ist ein wesentlicher Bestandteil der Vorbereitung auf außergewöhnliche Schadenslagen. Sie dient der Überprüfung und Optimierung organisationsübergreifender Abläufe, der Kommunikationswege und der Zusammenarbeit aller Beteiligten.

Das Bayerische Rote Kreuz, Kreisverband Main-Spessart, und das Klinikum Main-Spessart danken der Bevölkerung bereits im Vorfeld für ihr Verständnis und ihre Unterstützung.

 

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