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Vortrag Möglichkeiten der Rehabilitation zur Verhinderung von Pflegebedürftigkeit

Klinikum Main-Spessart
26.01.2017 | Karlstadt

In einem Vortrag im Rahmen der kostenlosen Vortragsreihe „Gesundheit" des Klinikums Main- Spessart referierte Dr. Walter Swoboda, Chefarzt Geriatrie und Innere Medizin Marktheidenfeld, über die Möglichkeiten der Rehabilitation zur Verhinderung von Pflegebedürftigkeit.

Nach einem Schlaganfall oder einem Hüftgelenksersatz gilt es den Patienten wieder fit für den Alltag zu machen – hier greift die geriatrische Rehabilitation, wie sie im Geriatrischen Zentrum Marktheidenfeld angesiedelt ist.

Dr. Swoboda stellte zu Beginn die Bedeutung der Altersmedizin und der geriatrischen Rehabilitation heraus. Betrachtet man den demografischen Wandel wird die medizinische Versorgung älterer Patienten immer wichtiger. Nach Dr. Swoboda lohnt es sich in jedem Alter medizinische Maßnahmen zu ergreifen. Er betonte, eine 90-jährige Frau habe das gleiche Recht am Leben teilzunehmen wie eine junge Patientin. In der geriatrischen Rehabilitation arbeitet ein therapeutisches Team intensiv zusammen und kümmert sich um die Patienten. Diesem Team gehören unter anderem Physio- und Ergotherapeuten, Sozialpädagogen oder die Seelsorge an.

„Nicht dem Leben Jahre geben, sondern den Jahren Leben.", so fasste Swoboda das Ziel der geriatrischen Reha zusammen. Dem Patienten soll Lebensqualität und Selbstständigkeit zurückzugeben werden. Ziele können die Mobilität oder Rückkehr in die eigene Wohnung sein. Aber auch kleine Ziele wie selbstständiges Sitzen oder Essen werden verfolgt. Durch die Rehabilitation kann die Pflegebedürftigkeit gesenkt werden und nur ein kleiner Teil der Patienten bleibt nach der Entlassung schwer pflegebedürftig.

Swoboda ging zum Ende seines Vortrags auf verschiedene Hilfsmittel ein, die den Patienten den Alltag nach der Rehabilitation erleichtern können. So etwa spezielles Besteck zum selbstständigen Essen oder ein barrierefreies Badezimmer.

„Der Weg ist das Ziel", so Dr. Swoboda. Es ist wichtig den Weg der Rehabilitation zu gehen und den Patienten zurück in die Selbstständigkeit zu helfen. Nach Ende des Vortrags stand er den Zuhörern für individuelle Fragen zur Verfügung.

Der nächste kostenlose Vortrag findet am Mittwoch, den 08.02.2017 um 18:00 Uhr im Klinikum Main-Spessart Lohr statt. Thema des Referenten Dr. Thomas Haak ist „Schulterschmerz – Was nun?".

 

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