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Vortrag Moderne Wundversorgung

Klinikum Main-Spessart | Karlstadt
13.08.2015

Vortrag Moderne Wundversorgung Karlstadt

Wenn trotz eingeleiteter Behandlung eine Wunde nicht innerhalb von vier bis zwölf Wochen Heilungstendenzen zeigt, wird sie als chronisch eingestuft. Die bekanntesten Formen sind das „offene Bein“ oder Druckgeschwüre nach langer Bettlägerigkeit. Schätzungsweise drei bis vier Millionen Menschen leiden in Deutschland unter chronischen Wunden. Für die Betroffenen bedeutet eine chronische Wunde nicht nur Schmerzen, Gehbehinderung und langwierige Therapien, sondern auch erhebliche Einbußen in der Lebensqualität bis hin zur sozialen Isolation.

In einem Vortrag im Rahmen der kostenlosen Vortragsreihe des Klinikums Main-Spessart widmete sich vergangenen Mittwoch am Standort Karlstadt Referentin Christine Hausotter, Pflege und Fachtherapeutin Wunde ICW und Leiterin der Wundgruppe, genau diesem Thema. Nachdem die Definitionen Wunde, Wundheilung und chronische Wunden den Teilnehmern des Vortrags näher gebracht wurden, klärte Hausotter ausführlich über die Prinzipien der Wundversorgung, verschiedene Verbandstoffe und die Möglichkeiten, als Betroffener unterstützend selbst Maßnahmen zu ergreifen, auf. Sie gab Informationen und Tipps zur modernen Wundversorgung an die Zuhörer weiter und stand auch nach dem Vortrag für individuelle Fragen zur Verfügung.

„Die zeitgemäße Behandlung chronischer Wunden ist ein komplexer Prozess im Klinikalltag“, sagt Hausotter. Für eine optimale Wundbehandlung steht im Klinikum Main-Spessart ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegekräften und Physiotherapeuten zur Verfügung. Das umfassende Spezialwissen der Wundexperten ermöglicht es, Patienten und Angehörigen durch Beratung und Information in die Behandlung mit einzubeziehen. Dies führt zu einer kürzeren Behandlungsdauer, Verbesserung der Mobilität und Lebensqualität und einer schnelleren Entlassung.

Der nächste kostenlose Vortrag findet am Mittwoch, den 09.09.2015 um 18:00 Uhr im Klinikum Main-Spessart Marktheidenfeld statt. Thema des Referenten Dr. Walter Sowoboda ist „Geriatrische Rehabilitation - Chancen und Möglichkeiten“.

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