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Klinikum Main-Spessart
03.03.2017 | Marktheidenfeld

Mirela Naciu lernt an der Berufsfachschule für Krankenpflege des Klinikums Main-Spessart und ist eine der besten Future-nurses im Land

Es war ein aufregender Tag für Mirela Naciu. Die gebürtige Rumänin absolviert an der Berufsfachschule für Krankenpflege des Klinikums Main-Spessart ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin. Mit viel Fleiß und Begabung eignete sie sich die deutsche Sprache und die lateinisch geprägte Fachsprache an und häufte ein überaus großes Fachwissen an. Bei einem internen Wettbewerb im dritten Ausbildungsjahr erreichte Mirela Naciu die Nominierungsurkunde für den süddeutschen Wettbewerb „Future-nurse“.

Somit gehörte Mirela Naciu zu den besten 50 Teilnehmern aus Bayern, Baden-Württemberg und den Bundeswehrkrankenhäusern, die sich dem Bundeswettbewerb „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2017“ stellten. In Scheinfeld in Mittelfranken fand ein Wettbewerb statt, bei dem die drei Besten der 50 Süddeutschen für die Fahrt zur Bundesausscheidung nach Berlin ermittelt wurden.

Mirela war sehr aufgeregt. Sie hatte sich in den Wochen zuvor intensiv auf alle Themengebiete vorbereitet. Eine Klausur stand bevor, die alle Bereiche der Ausbildung abdeckte. Schulleiter Rainer Dreikorn und Klassenlehrerin Stefanie Engelhardt beruhigten Mirela: „Egal, wie es ausgeht, mitmachen ist alles!“

Eine große Überraschung war für Mirela, als sie am Morgen des Wettkampftages zur Abfahrt in die Schule nach Marktheidenfeld kam, dass ein ganzer Bus voll Auszubildenden der Krankenpflegeschule als „Fanclub“ mitreiste. Mit Vuvuzelas und einem großen Transparent „Mirela für future-nurse“, das ihre Klasse K 2014 bemalt hatte, ging es nach Scheinfeld.

Jens Frieß, Präsident der Initiative des Bundeswettbewerbs „Bester Schüler in der Alten- und Krankenpflege 2017“, begrüßte die Gäste und stellte die Wettbewerbsbedingungen vor: zwei Stunden Prüfung in Form von Multiple-Choice-Fragen,

In der Zwischenzeit wurden die Mitgereisten, darunter der große Fanclub aus Main-Spessart, mit dem Beitrag „Humor in der Pflege“ über die Arbeit von Klinik-Clowns informiert. Zwei Clowns, die in Einrichtungen in Bayern tätig sind, stellten ihre Arbeit anhand praktischer Beispiele vor. „Prinzessin Lilli“ hüpfte über die Stühle, von vorne nach hinten, und ließ gekonnt ein Wollknäuel durch die Reihen tanzen, damit alle miteinander verbunden waren.

Doch so richtig ablenken konnte man die Fans vom Geschehen nicht. Jeder Main-Spessart-Schüler war aufgeregt; wie würde wohl Mirela das Ganze bewältigen? Nach zwei Stunden waren die Prüfung und das harte Kopf-an-Kopf-Rennen zu Ende.

Nach weiteren zwei Stunden wurde das Ergebnis verkündet. Mirela war nicht unter den ersten Dreien und verpasste somit leider die Fahrkarte zur Bundesausscheidung in Berlin. Dennoch sind die Berufsfachschule für Krankenpflege und die Klinikleitung stolz auf eine solche Schülerin, die das Wissen und den Mut hatte, sich einem harten Wettbewerb zu stellen. Auch der Fanclub tröstete Mirela und war immer noch begeistert, dass sie sich dieser Prüfung gestellt hatte.

Große Anerkennung erhielten alle Teilnehmer von politischer und berufspolitischer Prominenz. Neben Jens Frieß gratulierte auch Landtagsabgeordneter Hermann Imhof, Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung. „Pflege braucht die Wertschätzung der Gesellschaft“, betonte er. „Sie sind exzellente junge Leute, die Elite in Sachen Pflegezukunft, die täglich hervorragende Arbeit leisten trotz oft schwerer Bedingungen!“

Auch der Landtagspolitiker Hans Herold lobte die jungen Pflegekräfte für ihr herausragendes Engagement und für die Wahl eines so anspruchsvollen Berufs. „Pflege braucht mehr Aufmerksamkeit der Politik“, appellierte er.

Helmut Weiß, der Landrat des Landkreises Neustadt/Aisch erinnerte daran, dass kompetente Pflege dringend gebraucht werde. Er brachte den Auszubildenden in diesem Beruf große Wertschätzung entgegen. „In keinem Berufszweig steht der Mensch so im Mittelpunkt wie in der Pflege“, sagte er. „Bestmögliches Fachwissen muss mit sozialem Engagement gepaart sein, um die Aufgaben in der Pflege gut bewältigen zu können! Ich zolle der Pflege großen Respekt!“, so der Landrat. Jens Frieß bekräftigte zum Schluss noch einmal, dass alle Teilnehmer Sieger seien, nicht nur die drei Nominierten.

Mit viel Selbstbewusstsein im Gepäck machten sich die Auszubildenden auf den Heimweg. Klassenlehrerin Stefanie Engelhardt lobte nochmal Mirela, die sich dieser Aufgabe gestellt und ihren Mitschülern damit einen Tag voller beruflicher Wertschätzung beschert hatte: „Mirela hat schon viel erreicht. Zu den Besten Auszubildenden in Süddeutschland zu gehören, das ist schon etwas!“

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