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Hygienemanagement

  • Hygienebeauftragter Arzt Dr. Peter Mehrlich, ltd. Oberarzt der Inneren Medizin in Lohr
  • Kooperationspartner/ externe Berater
    • HIM (Hygiene Institut Mainfranken)
      • Gesundheits- und Hygieneinspektor
        Hygienetechniker
        Baubiologe IBN
        Krankenpfleger
        Desinfektor
      • Leistungen:
        • Hygienische Untersuchungen in Krankenhäusern und anderen medizinischen Einrichtungen
        • Hygienische Überprüfung von RLT-Anlagen (Raumlufttechnische Anlage)
        • Kontrollen der Instrumenten- und Flächendesinfektion
        • Kontrollen der hygienischen und chirurgischen Händedesinfektion
        • Hygienische Untersuchung von Desinfektionsmittel- und Dosieranlagen
        • vorsorgliche mikrobiologische Überprüfung von Sterilisations- und Desinfektionsgeräten und apparative Medizin
    • PD Dr. med Andreas Schwarzkopf Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiologie
      • langjähriger Lehrtätigkeit in
        verschiedenen Einrichtungen. Er ist öffentlich bestellter und beeidigter Sachverständiger für Krankenhaushygiene und Fachleiter der Hygieneakademie Bad Kissingen.
 

Das Klinikum Main-Spessart arbeitet im Rahmen des seit Jahren bestehenden Hygienemanagements auf der Grundlage der RKI Richtlinien.

Das Robert Koch Institut (RKI) ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -Vorbeugung.

Die Kernaufgaben des RKI sind die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infektionskrankheiten. 

Das RKI berät die zuständigen Bundesministerien, insbesondere das Bundesministerium für Gesundheit (BMG), und wirkt bei der Entwicklung von Normen und Standards mit. Es informiert und berät die Fachöffentlichkeit sowie zunehmend auch die breitere Öffentlichkeit. Im Hinblick auf das Erkennen gesundheitlicher Gefährdungen und Risiken nimmt das RKI eine zentrale „Antennenfunktion“ im Sinne eines Frühwarnsystems wahr.

Krankenhaushygiene im Klinikum Main-Spessart

Es ist Aufgabe aller Klinikmitarbeiter nosokomiale Infektionen, das heißt im Krankenhaus erworbene Infektionen, zu vermeiden. Die Hygieneverantwortlichkeit liegt bei allen Beschäftigten.

  • Kontinuierliche Informationsübermittlung im Klinikum Main-Spessart

    Über die Plattform INTRANET werden die Mitarbeiter  im Klinikum Main-Spessart über die neueste Meldungen sowie Regeln und Absprachen im Bezug auf das Hygienemanagement  informiert.

    Mit einem Intranet verfolgen das Klinikum Main-Spessart das Ziel, die Informationsversorgung für die Mitarbeiter in den verschiedenen Einrichtungen zu verbessern. Hierzu wird der komplette Prozess, von der qualitätsgesicherten Bereitstellung von Informationen, der zielgruppenorientierten (personalisierten)Verteilung von Informationen und dem schnellen Finden und der einfachen Nutzung von Informationen im Rahmen von Arbeitsprozessen
  • 2 x jährlich finden Hygienekommissionssitzungen unter Leitung des Ärztlichen Direktors statt.
  • 3 x jährlich Weiterbildung durch PD. Dr. med. Schwarzkopf, Labor Herrmann Holzer und weiteren Referenten.
  • Fortlaufende hygienische Betreuung aller Stationen, Ambulanzen, operativen Bereiche und Versorgungsabteilungen erfolgt durch Fortbildung, Schulungen und Begehungen.
  • die Erfassung und Dokumentation nosokomialer Infektionen entsprechend §23 Infektionsschutzgesetz (IfSG)
  • Fortschreibung des Hygieneplans gemäß §36 IfSG
  • vorsorgliche mikrobiologische Überprüfung von Sterilisations- und Desinfektionsgeräten und apparative Medizin entsprechend der Richtlinie für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention des Robert-Koch-Institutes.


Apparative Ausstattung des Klinikums Main-Spessart in Bezug 

Seit ca. einem Jahr besitzt das Klinikum Main-Spessart ein Schnelltestgerät zur frühzeitigen Erkennung einer MRSA Infektion des eingewiesenen Hochrisikopatienten.

Dieses High-Tech-Gerät war in der Anschaffung sehr kostenintensiv, aber für den Klinikalltag unentbehrlich geworden. 

Noch während die Aufnahmeuntersuchungen in der Zentralen Patientenaufnahme erfolgen , steht ein zuverlässiges Resultat über eine eventuelle MRSA-Besiedelung bei dem Patienten zur Verfügung.
Diese moderne molekulare Nachweismethode ist aufgrund ihrer hohen Schnelligkeit (ca. 1. Stunde) und Zuverlässigkeit auch zum Ausschluss von MRSA-Trägerschaft geeignet. Dieses neue Diagnosegerät entspricht somit unserem medizinischen Anspruch auf ein umfassendes MRSA Frühwarnsystem.“
Natürlich hat es neben dem Erkennen von MRSA-Trägern noch weitere Vorteile für den medizinischen Behandlungsablauf:

  • Sofortiges zielgerichtetes hygienisches Management
  • Vorbeugende Maßnahmen für Mitpatienten
  • Eventuelle Durchführung einer differenzierten Antibiotika-Therapie
  • Reduzierung der Aufenthaltsdauer des Patienten im Krankenhaus.
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