Leistungen
Prämedikationssprechstunde
| Zeiten: |
Montag bis Freitag 13.00 bis 15.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Telefon: 0 93 52 / 505 - 7123 |
Im Rahmen des Prämedikationsgespräches werden alle relevanten Befunde und Vorerkrankungen ausführlich mit Ihnen besprochen und Ihr Anästhesist verschafft sich einen Überblick über Ihren aktuellen Gesundheitszustand. Vor- und Nachteile möglicher Anästhesieverfahren werden Ihnen vorgestellt, der Ablauf des Operationstages dargestellt und Ihr individuelles Anästhesieverfahren festgelegt. Weitere notwendige Voruntersuchungen werden gemeinsam mit den operativen Kollegen und Ihrem behandelnden Hausarzt abgesprochen und ggf. veranlasst.
Ambulante Anästhesie
Eine Anzahl sogenannter „kleiner“ operativer Eingriffe können ambulant oder tageschirurgisch durchgeführt werden. Ob dies in Ihrem Falle möglich ist, muss im Rahmen des operativen Vorgespräches und des Prämedikationsgespräches abgeklärt werden. Auch bei ambulanten Narkosen kommen Vollnarkosen und regionale Verfahren zum Einsatz.
Allgemeinanästhesie
Im Rahmen der Narkose kommen alle modernen Anästhesieverfahren zum Einsatz. Unsere Anästhesiearbeitsplätze gestatten die Überwachung aller Anästhesierelevanten Messparameter inklusive Ihrer Hirnstromkurve (BIS-Monitoring), um unerwünschte intraoperative Wachheit zu vermeiden. Während der Narkose ist Ihr Anästhesist und Ihre Fachpflegekraft immer an Ihrer Seite und sorgt somit für einen auf Sie und Ihre eventuellen Begleiterkrankungen abgestimmten Anästhesieverlauf. Wegen heutzutage sehr gut verträglichen Narkosemedikamenten und der langjährigen Erfahrung Ihres Anästhesieteams sind Narkosezwischenfälle und ernsthafte Komplikationen selbst bei sehr kranken und sehr alten Patienten extrem selten geworden.
- TIVA
- Balancierte Anästhesieverfahren
- Kombinationsverfahren (Allgemein- und Regionalanästhesie)
- Analgosedierung
- Stand by
Regionalanästhesieverfahren
Regionalanästhesien eignen sich besonders bei Eingriffen an den Extremitäten. So können nur betroffene Körperteile betäubt werden. Durch Katheterverfahren kann die Schmerzfreiheit über mehrere Tage aufrecht erhalten werden.
Zum Einsatz kommen:
- Plexusblockaden der oberen Extremität (Axillär, VIP, ISB)
- Plexusblockaden der unteren Extremität (Ischiadicus, Femoralis)
- Spinalanästhesie
- Periduralkatheter (lumbal/thorakal)
- Hand- und Fussblockaden
Akutschmerztherapie
Durch Operationen entstehen Schmerzen, die behandelbar sind. Um Sie in den ersten Tagen bestmöglich zu betreuen, steht Ihnen der Akutschmerzdienst zur Seite. Die Fachärzte der Abteilung für Anästhesie und speziell ausgebildete Fachpflegekräfte (Pain nurses) beraten Sie und entwickeln Ihren individuellen Therapieplan. Dabei kommen alle schmerzlindernden Verfahren zum Einsatz.
Postoperative Betreuung
Bereits während der Operation wird eine effektive Schmerztherapie eingeleitet, welche in unserem auf höchstem technischen Niveau ausgestatteten Aufwachraum fortgeführt wird.
Hier werden Sie von anästhesiologischen Fachpflegekräften betreut und erst dann auf Normalstation verlegt, wenn Sie sich ausreichend von Operation und Narkose erholt haben.
Ambulante Patienten werden von hier in die Tagesklinik, schwer kranke Patienten werden zur weiteren Betreuung auf die Intensivstation verlegt.
Intensivmedizin
Gemeinsam mit den Kollegen der Inneren Medizin betreut die Abteilung für Anästhesie die operativen Patienten auf der interdisziplinären Intensivstation. Zu den speziellen Leistungen der Fachärzte für Anästhesie zählen:
- differenzierte Beatmungstherapie
- differenzierte Katecholamintherapie
- Anlage von zentralvenösen Kathetern
- PICCO-Monitoring
- Dilatative Tracheotomie
- Hämodialyse/-filtration mit den Kollegen des KfH Lohr
Transfusionsmedizin
Die zentrale Abteilung Anästhesie des Klinikum Main-Spessart stellt den Transfusionsverantwortlichen der Klinik. Dieser sorgt für die Umsetzung des Transfusionsgesetzes und organisiert den sicheren Umgang mit Blut und Blutprodukten. Weiterhin obliegt der Abteilung für Anästhesie die ärztliche Leitung des immunhämatologischen Labors. Außerdem koordiniert Ihr Anästhesist den Einsatz fremdblutsparender Maßnahmen wie Hämodilution und Autotransfusion, so dass weitgehend auf die Gabe von Blutkonserven verzichtet werden kann.
- Eigenblutspende (nur bei besonderer Indikation)
- Hämodilution
- Autotransfusion
Notfallmedizin
Alle Fachärzte der Abteilung sind zusätzlich in der Notfallmedizin qualifiziert und verfügen über eine langjährige Erfahrung in der präklinischen und klinischen Notfallmedizin. Weiterhin steht die klinikinterne Weiterbildung der Mitarbeiter in Wiederbelebung und Notfallversorgung unter der Leitung der Abteilung für Anästhesie. In regelmäßigen Intervallen werden die neuesten Erkenntnisse der Reanimationsbehandlung trainiert. Zur Sicherung eines hohen fachlichen Standards im Rettungsdienst übernimmt die Abteilung einen Teil der praktischen Ausbildung der Rettungssanitäter und – assistenten von BRK und des Betriebsrettungsdienstes von Bosch Rexroth.
Palliativmedizinische Betreuung
Die Behandlung belastender Symptome einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung stellt hohe Anforderungen an ein multiprofessionelles Team. Große Angst der Patienten ist, dass sie unter Leid und Schmerz versterben werden. Diese existentiellen Ängste zu nehmen und den Patienten und seine Angehörigen in ganzheitlicher Fürsorge zu begleiten, ist Aufgabe der palliativmedizinischen Betreuung.
Ganzheitliche Leidenslinderung durch die modernen Verfahren der Palliativmedizin bei Symptomen wie Schmerz, Übelkeit, Atemnot, Erbrechen und Ernährungsproblemen ist unser Ziel und somit soll die Grundlage geschaffen werden, die individuelle persönliche Situation zu tragen.
Die Fachärzte für Anästhesiologie werden Sie mit den spezifischen Möglichkeiten ihres Faches bei der Verbesserung Ihrer Lebensqualität unterstützen.