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Fortbildungen Altenpflege


Tagesfortbildung

Innerbetriebliche Fortbildungen, an denen jederzeit Teilnehmer von außerhalb willkommen sind, werden als Tageskurse angeboten:

  • Stationäre Notfallmaßnahmen für den Altenhilfebereich (mit praktischen
    Übungen)
  • Qualitätsmanagement und Pflegequalitätssicherungsgesetz
  • Gerontopsychiatrische Pflege
  • Pflegeplanung und Dokumentation
  • Pflege nach dem Bobath-Konzept (mit Übungen und Anwendung in der Praxis)
  • Rückenschonendes Arbeiten (GUV)
  • Schulung für ehrenamtliche Besucherdienste
  • Hilfestellung beim Essen und Trinken bei Schluckstörungen
  • Pflege und Therapie bei Diabetes mellitus
  • Begleitung Sterbender und deren Angehörigen
  • Umgang mit Bewohnern in der Nacht
  • Aktivierende Pflege von Bewohnern mit Wahrnehmungsstörungen nach dem Affolter-Konzept
  • Dekubitusprophylaxe und Behandlung
  • Wunden und Wundversorgung, Verbände

Die Termine und Teilnahmebedingungen erfahren Sie im: 

Bildungszentrum für Pflegeberufe 
Spessartstr. 1 a 
97828 Marktheidenfeld 
Tel.: 09391/9184-0
E-Mail: altenpflegeschule@klinikum-msp.de

Fortbildungsreihen

  1. Gerontopsychiatrische Pflege

    Diese nunmehr vierte Fortbildungsreihe dient dazu, den Anforderungen in der Pflegewelt im Altenhilfebereich gerecht zu werden. Der Aufbau dieser Reihe orientiert sich an den Vorgaben des bayerischen Sozialministeriums und den aktuellen Richtlinien des Fachbeirats "Gerontopsychiatrische Fort- und Weiterbildung" und des bayerischen Pflegeausschusses. Sie ist die Vorraussetzung für die Weiterbildung "Gerontopsychiatrische Pflege" 

    Ziele der Qualifizierung:
    • Qualitätssicherung / Qualitätsentwicklung in der gerontopsychiatrischen Pflege
    • Persönliche und fachliche Weiterentwicklung
    • Vermittlung eines bedürfnisorientierten Pflegeverständnisses
    • Vermittlung empathischer Verhaltensweisen in der gerontopsychiatrischen Pflege
    • Erwerb von Handlungskompetenzen in der gerontopsychiatrischen Pflege
    • Motivation zu kreativem und reflektiertem Handeln in der gerontopsychiatrischen Pflege
    • Vermittlung von Pflegekonzepten für die gerontopsychiatrische Pflege und deren Umsetzung

Aufbau: logisch aufeinander folgende Bausteine in Wochenblöcken Die Fortbildungsreihe wird in Kooperation mit dem Pflegeinstitut am Bezirkskrankenhaus in Kaufbeuren durchgeführt. 

Inhalte:

    • Gerontopsychiatrische Krankheitsbilder und praktische Pflege
    • Beziehung und Wirkung - "Betroffenen und die Pflegekraft"
    • Dementiell erkrankte Menschen in der Altenhilfe, Unterstützung für Betroffene und Pflegende
    • Pflegekonzept in der Gerontopsychiatrie
    • Umwelt/Systeme/Netzwerke
    • Aggression, Macht, Gewalt, Suizid

Nähere Informationen über Teilnahmebedingungen, den Ablauf und die genauen Inhalte der Wochenblöcke erfahren Sie: 

Bildungszentrum für Pflegeberufe 
Spessartstr. 1 a 
97828 Marktheidenfeld 
Tel.: 09391/9184-0 
E-Mail:

  1. Qualifizierung zum Praxisanleiter/Praxisanleiterin in der Alten-und Krankenpflege 

    Inhaltliche Ziele: Voraussetzung für eine effektive Ausbildung in den Pflegeberufen ist die sinnvolle Verknüpfung von Theorie und Praxis. Die bundeseinheitlichen Gesetze für Alten- und Krankenpflege unterstreichen die besondere Verantwortung der Praxis in der fachpraktischen Ausbildung. So werden in diesem auch qualifizierte Ausbilder/innen gefordert, die als fachlich und pädagogisch kompetente Praktiker/innen in der Lage sind, ihr Wissen und Können an Schüler/innen weiter zu geben. Aus diesem Grund ist das Gesamtziel der Qualifizierung zum/zur Praxisanleiter/in u. a. die pädagogische Qualifikationen zu vermitteln, komplexe Anleitungssituationen in Kooperation mit allen Beteiligten professionell je nach Ausbildungsauftrag zu organisieren, zu gestalten und die Leistung zu beurteilen. 

    Zielgruppe: Die Ausbildung richtet sich an den Pflegefachpersonen aus der Alten- oder der Krankenpflege, die eine mindestens 18 monatige praktische Berufserfahrung nach der Ausbildung haben. 

    Qualifizierungsinhalte:
    • Psychologie, Pädagogik, (Fach-)Didaktik
    • Berufskunde und Pflege
    • Rechtskunde
    • Organisation, Administration
    • Qualifizierungsinhalte außerhalb der Präsenzphasen
    • Prüfung

       
    Struktur und Methodik:
    Die Schwerpunkte der Fortbildung liegen in der Erweiterung der Handlungskompetenz, um die praktische Ausbildung geplant und strukturiert durchführen zu können. Die Teilnehmer werden dazu geführt, dass sie über die verstärkte Selbstwahrnehmung in der Lage versetzt werden das eigene Handeln und das Handeln der Schüler zu reflektieren. Ein dritter Schwerpunkt liegt im Bereich der Gesprächsführung. Um diese Ziele zu erreichen werden die unterschiedlichsten Methoden wie: Impulsreferate, Gruppen—und Einzelarbeit, Fallbeispiele, Eigenerfahrungen, Rollenspiele, Einsatz von Film ggf. von Video, Reflexion von Praxissituationen, Supervision…eingesetzt. 

    Durchführung: in 4 Tagesblöcken 

    Nähere Informationen: 

    Bildungszentrum für Pflegeberufe 
    Spessartstr. 1 a 
    97828 Marktheidenfeld 
    Tel.: 09391/9184-0 
    E-Mail:

     
  2. Weiterbildung zur Gerontopsychiatrischen Fachkraft 

    Diese Weiterbildung wird vom Bildungszentrum für Pflegeberufe des Landkreises Main-Spessart in Kooperation mit dem Pflegeinstitut Kaufbeuren durchgeführt 

    Inhaltliche Ziele
     
    Das Curriculum folgt den neuesten pflegewissenschaftlichen und -praktischen Erkenntnissen und soweit notwendig, den medizinisch-psychiatrischen, gerontologischen und gerontopsychologischen Erkenntnissen der Gerontopsychiatrie. Zentraler Bestandteil ist die Initiierung psychosozialer Lernprozesse als individuelles Lernangebot an die Teilnehmer. "In dem Maße, in dem eine Pflegekraft innerhalb dieses prozessualen Geschehens fähig wird, eine kritische Reflektionsbereitschaft zu sich selbst zu entwickeln, wird sie kompetent sein, die pflegerische Beziehung zu Bewohnern und Patienten zu gestalten." (vgl. H. Peplau). Die Pflege ist geleitet durch ein Verständnis des Menschen in einer bio-psycho-sozial-spirituellen Ganzheit und einer humanistischen Grundeinstellung. Pflege versteht sich hier als Handwerk, Wissenschaft und Kunst . Demzufolge werden diese Bereiche in allen Inhalten der Weiterbildung integriert unterrichtet und folgen einem multidimensionalen Ansatz. Handwerk umfasst den Bereich des praktischen Tuns mit speziellen und allgemeinen Pflegetechniken. Wissenschaft umfasst das theoretische Grundlagenwissen von Pflege, die Ableitung von Konzepten aus den Theorien und Modellen und somit auch Theorie- und konzeptgeleitetes Arbeiten in der Praxis zur Betrachtung und Voraussage von Phänomenen. Kunst ist es, die Bereiche von Handwerk und Wissenschaft auf einer zwischenmenschlichen Ebene unter strengster Beachtung der Individualität des Einzelnen anzusehen. Kreativität, intellektuelle Leistungsfähigkeit und eine innere, wertegeleitete Haltung ist die Voraussetzung zur Pflege als einem intrapersonellen, interpersonellen und interdependenten Erkenntnis- und Handlungsprozess (vgl. M. Rogers). Die derzeitige aktuelle Entwicklung verlangt eine Bearbeitung aller Inhalte der Weiterbildung für den stationären, den teilstationären und den ambulanten Bereich. Die Weiterbildungsstätte stellt sich dieser Anforderung, sowohl die theoretischen und praktischen Kompetenzen zu besitzen, als auch entsprechende Möglichkeiten zu einer ausreichenden praktischen Einübung bieten zu können. 

    Struktur und Methodik
    Die Weiterbildung findet in einer geschlossenen Gruppe von 20 Personen statt. 
    Die Schwerpunkte der Fortbildung liegen auf
    • der Handlungsebene,
    • der Selbstwahrnehmung,
    • dem persönlichen Wachstum der Teilnehmer
    • und einer ständig selbstreflexiven Haltung.
    In integrierten Unterrichtseinheiten wird für die pflegerischen Interventionen notwendiges
    • medizinisches, 
    • pflegerisches, 
    • psychotherapeutisches 
    • und ethisches Wissen
    vermittelt. 

    In jeder Blockwoche wird Zeit für die supervisorische Praxisberatung an realen Fällen der Teilnehmer als Prozessbegleitung gegeben. Die Weiterbildung zur gerontopsychiatrischen Fachkraft baut auf einer erfolgreich abgeschlossenen Fortbildung auf. Dementsprechend werden die Inhalte und Praxisanteile weitergeführt, differenziert und vertieft. Die Weiterbildung befähigt zur Übernahme der Verantwortung einer gerontopsychiatrischen Pflegefachkraft im stationären, ambulanten und teilstationären Bereich und vermittelt die Kompetenz zur Multiplikatoren- und Anleiterfunktion 

    Durchführung 
    Der theoretische Unterricht der Weiterbildung wird in 8 Blockwochen zu 40 Stunden in geschlossenen Gruppen in den Veranstaltungsorten durchgeführt. 

    Praktikum 
    Das vierwöchige Praktikum ist in einer geeigneten Einrichtung durchzuführen. Im Rahmen des Praktikums ist ein Praktikumsbericht anzufertigen. 

    Zulassungsvoraussetzungen 
    Ausbildung zur Krankenschwester / zum Krankenpfleger / Altenpflegerin / Heilerziehungspflegerin / Heilpädagogen / Heilpädagogin und erfolgreicher Abschluss der Fortbildung 

    Kosten 
    Die Gesamtkosten betragen pro Teilnehmer: 2600.- € 
    Darin enthalten sind: Unterkunft, Frühstück und Mittagessen für die zwei Wochen Aufenthalt in Kaufbeuren; Skripten und Pausengetränke
     
    Weiterbildungswochen 

    1. Woche: Einführung 
    Informationen zur Weiterbildung, Modelle von Gesundheit und Krankheit, Menschenbild und Alter, Selbstverständnis der Pflege, gerontopsychiatrische Pflege, Organisation der Projektarbeit und der Arbeitsgruppen. 

    2. Woche: Pflegetheorie/-prozess 
    Pflegetheorien, Pflegemodelle, Pflegeprozess, Begriffbestimmung "Pflegetheorie-Pflegemodell"; Pflegeprozess, Pflegeassessment; es werden mehrere Pflegetheorien vorgestellt und diese in einen Kontext zum Pflegeprozess gesetzt; praxisbezogene Supervision 

    3. Woche: Pflegephänomene, Pflegeintervention und Pflegepraxis
    Pflegephänomene werden in Verbindung zu gerontopsychiatrischen Krankheitsbildern gesetzt und die sich daraus ableitenden pflegerischen Interventionen an den Beispielen von veränderten Denkprozessen, Verwirrtheit, Dekompensation, Regression, Wahrnehmung (Halluzination, Illusion, Wahn, Empfindung von Krankheit, Gesundheit, Wohlbefinden) usw. entwickelt; praxisbezogene Supervision 

    4. Woche: Pflegemethoden 
    Aktivierende Pflege, Gruppenarbeit, Beziehungsarbeit, Biographiearbeit, Validation, Basale Stimulation, Pflege nach "E. Böhm", Mäeutik in der Pflege; Balintarbeit; Angehörigenarbeit"Institution und Angehörige"; praxisbezogene Supervision 

    5. Woche: Qualitätsmanagement 
    Rechtlicher Aspekt §80, SGB XI, Projektmanagement, Projektarbeit, Konzeptentwicklung, Qualitätssicherung (EFQM), DIN ISO 9001, Organisationsentwicklung: praxisbezogene Supervision 

    6. Woche: Recht und Politik 
    Sozialwissenschaft, Gesundheits- und Sozialpolitik, relevante Rechtsfragen (Unterbringung, Betreuung, Aufsichts- und Fürsorgepflicht, Haftungsrecht) Praxisbezogene Supervision 

    7. Woche: Moderation, Kommunikation
    Gesprächsführung, Mentorenrolle, Präsentation, Umgang mit Medien, Einüben von verschiedenen Gesprächssituationen, Coaching; praxisbezogene Supervision 

    8. Woche: Multiprofessionelle Strukturen in der Gerontopsychiatrie
    Abschluss der Weiterbildung; Multiprofessionelles Arbeiten/Team, was ist das? Gerontopsychiatrische Verbundsysteme, Ambulanz-Sozialstationen, Tag-/Nachtklinik, Sozialstation, Hausärzte, Tagesstätte, Tagesklinik, Ergotherapie; Vorstellung der Projekte und Facharbeiten; Prüfung; Abschluss 

    Nähere Informationen: 

    Bildungszentrum für Pflegeberufe 
    Spessartstr. 1 a 
    97828 Marktheidenfeld 
    Tel.: 09391/9184-0 
    E-Mail:
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